EKBB Archiv
Nachrichten von 2009 / 2010
Wir sind umgezogen
Dezember 2010
Ab sofort finden Sie uns unter unserer neuen Adresse:
Gierkezeile 39
10585 Berlin
Die Telefon- und Faxnummern haben sich nicht geändert.
Die PFALZBURGER
Am 08.05.2009 fand die Eröffnungsfeier für eine der modernsten
Suchtrehabilitationseinrichtungen des Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V.
in der Pfalzburger Str. 35-38, 10717 Berlin statt.
Vorausgegangen war, dass das Landhaus Oppenheim am Wannsee mit seinen praxisbewährten und langjährigen Therapieerfahrungen und den 23 Plätzen für Suchtkranke verabschiedet wurde. Erfreulich, dass sowohl ein großer Teil der Mitarbeiter als auch das Konzept Grundlage der Arbeit in der PFALZBURGER bilden. Neben Drogen- und Alkoholkranken werden u. a. auch suchtbelastete Eltern mit Kindern aufgenommen. Helle und freundliche Räume sowie 54 stationäre und 10 ambulante Plätze stehen zur Verfügung.
Wir können uns als Eltern in Berlin und Brandenburg beglückwünschen, denn für unsere süchtigen Angehörigen stehen so viele Hilfemöglichkeiten zur Auswahl, wie sie in keiner anderen Stadt und Umgebung in Deutschland zu finden sind.
Weitere Informationen: www.tannenhof.de
Verzweifeln gilt nicht!
Hilfe zur Selbsthilfe im Elternkreis Drogenabhängiger
Jugendlicher Berlin-Brandenburg (EKBB)
Reportage Sandra Carbonell - Journalistin
Roland
ist dreiundzwanzig, lebt bei Scarabäus und hilft dort in der Küche.
Er ist ein wirklich netter Kerl. Nachdenklich, sprachgewandt und mit guten
Manieren. Einen „Ex-Knasti“ hätte ich mir anders vorgestellt.
Die Liste seiner Straftaten ist lang. Seine Drogenkarriere länger.
Er lebt seit einiger Zeit hier in Schmerwitz und versucht, sein Leben in
den Griff zu bekommen: Im Urlaub in Amsterdam fing alles an. Er war gerade
dreizehn und ging einfach mal so in einen Coffeeshop und verlangte Cannabis.
Selbst verwundert, dass er welches bekam, probierte er.
Zurück in
Süddeutschland, wo er herkommt, war dann alles ganz einfach: „Man
erkennt sich. Ich kann das nicht erklären, es ist einfach so“.
Seine Eltern bemerkten lange Zeit nichts. Roland erzählt von immer
ausgefeilteren Lügen. Lügen, die er am Schluss selbst glaubte.
Er rutschte ab. Machte noch seinen Realschulabschluss und irgendwann war
er auf Heroin. Seine Eltern konnten nicht mehr… Lesen
Sie hier die gesamte Reportage
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